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Termine

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Ein langes Leben, gesund und glücklich

11. Sep 2021
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Aus dem Wirtshausleben der Wilhelmshöhe

09. Okt 2021
15:30 Uhr
Kommissar August Häberle ermittelt

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Kirschkuchen mit Knorpelkirschen

knorpelkirscheFoto: Felicitas WehnertAuch wenn die Kirschernte dieses Jahr wegen Frost und Hagel in manchen Regionen eher verhalten ausfällt, gehören Kirschen zum Juli einfach dazu. Bärbel Güttinger vom ehrenamtlichen Genussteam hat deshalb einen Kirschkuchen mit Grießguss nach einem Rezept ihrer Mutter ausgesucht.

Im Erlebnis.Genuss.Zentrum backt sie ihn mit der Ermstäler Knorpelkirsche, einer regionalen historischen Sorte, deren Geschichte dort auch vorgestellt wird. Die Kirsche ist fest und mit einer leichten Zimtnote, aber der Kuchen gelingt natürlich auch mit anderen Sorten. Die Großeltern von Bärbel Güttinger stammen aus Beuren. Der Großvater erzählte, erinnert sie sich, wie die Kinder damals bei der Kirschenernte immer pfeifen mussten „damit nicht zu viel genascht wurde“.

kirschkuchenFoto: Felicitas WehnertEin klassischer Mürbteig aus 300 g Mehl, 150 g Butter, 75 g Zucker, 1 Ei, einem Päckchen Vanillezucker, ½ TL Backpulver und einer Prise Salz bildet den stabilen Boden. Süße Brösel, etwa von altem Hefezopf, sorgen dafür, dass der Kuchen nicht durchweicht. Darauf kommen die Kirschen, traditionell mit Stein, denn so erklärt Bärbel Güttinger, „die Bäuerinnen hatten früher keine Zeit, die Kirschen auch noch zu entsteinen und warum die Arbeit machen, wenn man die Kerne doch ausspucken kann“. Deshalb hieß der Kuchen im Familienkreis auch „Spuckkuchen“. Das Ganze krönt ein Guss aus einem üppigen Grießbrei aus 100 g Weichweizengrieß, ¾ Liter Milch, einem Becher süßer Sahne und 3 Eiern - getrennt nach Eigelb und steifgeschlagenem Eischnee, sowie 75 g Zucker und Zimt.
Nach 50 bis 60 Minuten im Backofen bei 160 Grad duftet der Kuchen verführerisch und schmeckt einfach unglaublich gut.

Das detaillierte Rezept in einzelnen Schritten sowie Informationen zur Ermstäler Knorpelkirsche gibt es hier.